Und zwischendurch … Bon Iver

Heute:

Bon Iver hat ein neues Album.

Und bringt den Zuhörenden damit sehr experimentelle, zerstückelte Musik auf den Teller, manches Mal jedoch so wohlig warm und heimelig wie dampfender Rotkohl mit Kartoffelpüree. Oder doch eher Molekularküche? Es sind Klagwelten, die mal nach etwas ganz Nahem und Intimem klingen, andererseits auch Bilder von Wald, Sturm und Wüsten, roher, wilder Natur hervorrufen. Und weitem, weitem Himmel.

Christina Wolf von PULS trifft den Nagel auf den Kopf:

„Das Verrückte an dieser Platte ist: Je mehr Vernon seine Drums zerhackt, seine Instrumente verzerrt und seine Stimme ver-autotuned, umso intimer wird es – umso näher rückt man als Hörer. Nur um dann, im richtigen Moment wieder ein, zwei Schritte zurück zu gehen – mit offenem Mund, den Kopf weit im Nacken, wie wenn man in einer Kathedrale steht und versucht die komplette Schönheit auf einmal zu begreifen.“

Mehr kann man dazu nicht sagen.

Bon Iver – 29 # Strafford APTS

 

Bon Iver – 33 „GOD“

 

 

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