„Was hast du eigentlich am Bein?“ oder „Die was-du-sagst-was-du-denkst-Schere“

Meine liebe Freundin hat nach langer Zeit wieder die Zeit gefunden, zu schreiben. Dafür ist das, was sie schreibt, umso besser
Liebe Grüße nach Köln!

Studium in Köln

Vorwort: Nein, das hier ist nicht der überfällige „Ich bin endlich in Köln und hier ist alles so super!“-Blogg. Der wird aber kommen. Irgendwann. Danke an besagten Kommilitonen, ohne den ich vielleicht gar nicht auf die Idee gekommen wäre, das so zu machen.


„Was hast du eigentlich am Bein? Bist du verletzt oder so?“ Der Kommilitone sieht seitlich zu mir hinüber, während wir zum dritten Mal in dieser Woche mehr oder weniger zusammen zur S-Bahnstation laufen, weil wir denselben Heimweg haben. Ich lächele reflexhaft. Ein Lächeln ist gut, es beruhigt die Leute und zeigt ihnen, dass sie einem mit dieser Frage nicht zu nahe getreten sind. Außerdem bin ich ja wirklich froh, dass er fragt. „Ich hab eigentlich nichts am Bein, sondern am Hirn.“, würde ich gern sagen, tue es aber nicht, weil ich irgendwann mal gelernt habe, dass das auf nichtbehinderte irgendwie befremdlich wirkt. „Nein, leider nicht…

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