Und zwischendurch … Bon Iver

Heute:

Bon Iver hat ein neues Album.

Und bringt den Zuhörenden damit sehr experimentelle, zerstückelte Musik auf den Teller, manches Mal jedoch so wohlig warm und heimelig wie dampfender Rotkohl mit Kartoffelpüree. Oder doch eher Molekularküche? Es sind Klagwelten, die mal nach etwas ganz Nahem und Intimem klingen, andererseits auch Bilder von Wald, Sturm und Wüsten, roher, wilder Natur hervorrufen. Und weitem, weitem Himmel.

Christina Wolf von PULS trifft den Nagel auf den Kopf:

„Das Verrückte an dieser Platte ist: Je mehr Vernon seine Drums zerhackt, seine Instrumente verzerrt und seine Stimme ver-autotuned, umso intimer wird es – umso näher rückt man als Hörer. Nur um dann, im richtigen Moment wieder ein, zwei Schritte zurück zu gehen – mit offenem Mund, den Kopf weit im Nacken, wie wenn man in einer Kathedrale steht und versucht die komplette Schönheit auf einmal zu begreifen.“

Mehr kann man dazu nicht sagen.

Bon Iver – 29 # Strafford APTS

 

Bon Iver – 33 „GOD“

 

 

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Drei Schüsse in die Luft

Heute bei Lyrics to love: Kraftklub! Schüsse in die Luft Meine Mutter sagt: Junge geh mal schlafen fahr’n alle in den Urlaub aber ich soll auf die Straße sagt Farin Urlaub Ja ok jetzt steh ich hier doch bin allein vor einer Wand da bin nur ich und sonst nichts nur dieser Stein in meiner […]

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Zitat des Tages

„Natürlich ist es »nützlicher«, Unrecht zu tun als Unrecht zu leiden; um des denkenden Dialogs mit mir selbst willen muss gerade dieser Nützlichkeitsstandpunkt aufgegeben werden.“ – Hannah Arendt –

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